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Iran-Reiseinformationen Iran-Reiseinformationen (Visit Count : 1679)

Wenn der Iran heute in den Medien auftaucht, wenn über den Iran berichtet wird, dann fast immer aus politischen Gründen. Und die Anlässe dafür sind selten positiv: da geht es um das vermutete Atomprogramm des Regimes; es geht um antisemitische Tiraden, um Konflikte in der Region, bei denen der Iran mitmischt, und vieles mehr. Das Land wird leider oft einseitig und negativ dargestellt. Doch ganz allgemein fällt den meisten europäischen Touristen, die den Iran bereisen, zunächst das große Interesse, die Unbefangenheit und die teilweise geradezu überwältigende Freundlichkeit auf, die ihnen von fast allen Iranern entgegengebracht wird. Dies steht in einem krassen Gegensatz zu den oft gehegten Befürchtungen bzw. Erwartungen der Touristen, hier eine “radikal islamische“ und vermeintlich allem “Westlichen“ gegenüber feindlich gesonnene Gesellschaft vorzufinden. Bislang geriet das Land vorwiegend wegen seiner umstrittenen Politik in die Schlagzeilen, seine vielfältigen Kultur und Naturschätze waren selten ein Thema. Doch die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang: Die bedeutendste Juwelensammlung der Welt oder der imposante Golestan- Palast in Teheran, die blaue Moschee von Isfahan, Shiraz, in der die bedeutenden Dichter Hafez und Saadi begraben sind oder Persepolis. Auch landschaftlich gesehen ist Iran ein eindrucksvolles Land. Südöstlich von Teheran breitet sich eine der größten Salzwüsten der Erde aus: die Dasht-e Kavir. Sie ist 55-Tausend Quadratkilometer groß. Die Reise in die Salzwüste ist auch eine Reise in die geologische Geschichte des Iran. Bei dieser Wüste handelt es sich um den ausgetrockneten Überrest eines urzeitlichen, versalzenen Binnenmeeres. Die Flüsse der umliegenden regen- und schneereichen Gebirge ergossen sich mit ihrer Fracht aus verwittertem Gesteins- und Salzmaterial in dieses abflusslose Binnenmeer. Durch die starke Verschmutzung lagerte sich Salzschicht um Salzschicht am Boden ab - die Dasht-e-Kavir entstand. Sie liegt im Hochbecken zwischen dem Zagros-Gebirge im Südwesten und dem Elburs-Gebirge im Norden. Hier hat auch die bekannte Seidenstraße viele Relikte wie Karawansereien, Zitadellen, Burgen, Schutzwälle, Bewässerungssysteme und Wüstendörfer – erbaut aus gebrannten Lehmziegeln – hinterlassen. Teilweise sind diese Zeitzeugen der Geschichte noch gut erhalten oder wurdengerade in jüngster Zeit umfassend restauriert. Die Oasen Persiens waren über viele Jahrhunderte wichtige Stationen auf diesem Handelsweg. der den Fernen Osten mit Europa verband. Schah Abbas – der damalige Herrscher - ließ die Wege im 16. Jahrhundert ausbauen und neue Unterkünfte errichten.

Heute säumen die Ruinen der ehemaligen Karawansereien die Autostraße. Auf dieser eindrucksvollen Fahrt durch die Wüste geht es über Bergpässe vorbei an Nomadenstämmen. Hier lernt man eine ganz andere Seite des Iran kennen: Das ländliche, „primitive“ Leben in den Dörfern, wo man das Gefühlt hat, die Zeit sei stehen geblieben. In einem dürren Gebiet am Rande der Wüste liegt die antike Stadt Kashan – eine Stadt mit etwa 270- Tausend Einwohnern. Sie wurde im Jahre 1778 durch ein Erdbeben völlig zerstört und dann wieder aufgebaut.

Kuppeln, Türme und bizarre Erdpyramiden überragen die Stadt. Dieses Gewirr aus Tausend und einer Nacht ist größtenteils aus Lehmziegeln gebaut.

Doch Hauptattraktion sind die riesigen Kaufmannsvillen aus dem 18. Jahrhundert. Damals siedelten sich vor allem reiche Händler in Kashan an. Deren prächtige Häuser wurden im traditionellen persischen Stil erbaut – mit Kuppeln, blauen Fliesen, Stuck und großen Innenhöfen – heutzutage können sie besichtigt werden.

“Shar-e gol o bolbol“, Stadt der Blumen und Nachtigallen– unter diesem Namen ist Shiraz in Iran bekannt. Direkt am Fuße der Berge gelegen, verfügt Shiraz schon im Mittelalter über ein gut ausgebautes Netz unterirdischer Wasserkanäle. Einige davon sind noch heute in Betrieb und versorgen viele gepflegte öffentliche Gartenanlagen: Der bekannte Baq-e Eram, der Baq-e Delgosha oder der Garten von Afifabad. Nach einer langen Anreise über das karge und staubige Hochland erreicht man die in 1575 m Höhe gelegene Oase von Isfahan. „Esfahan – nesf-e jahan – Isfahan, das ist die halbe Welt, sagen die Einwohner stolz über ihre Stadt mit den unzähligen türkisfarbenen Kuppeln und den herrlichen Gärten und Palästen. Auf dem traditionellen Basar weht einem der Duft von Gewürzen wie Safran, Rosmarin oder Kurkuma um die Nase. Allen politischen Wirren zum Trotz bleibt der Iran für westliche Touristen ein überdurchschnittlich sicheres Reiseland. Gerade Deutsche sind bei den Iranern gern gesehen, ihnen wird traditionell eine besonders hohe Gastfreundschaft entgegengebracht. Auch geht es im Iran, abgesehen vom Straßenverkehr, vielleicht deutlich zivilisierter zu, als man annehmen möchte. Hier kann man herrlich alte Strukturen wie Persepolis besuchen, auf die hohen Berge wie Alborz klettern oder Skilaufen, im Kaspischen Meer oder der Persische Golf schwimmen oder einfach nur eine Tasse Tee im Hafez-Garten trinken.

Flüge nach  Teheran , Isfahan , Shiraz , Isfahan , Kermanshah

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